Die fließenden Grenzen des Kolonialismus. Vor- und Nachteile einer postkolonialen Perspektive für die Erforschung der nord- und ostmitteleuropäischen Regionen.
Tagung und workshop des Nordost-Instituts, Lüneburg und des Herder-Instituts, Marburg.
Kurzbeschreibung:
Mit dem Aufruf „Dekolonisiert Euch!“ entbrannte eine Diskussion, inwieweit die Anwendung (post)kolonialer Theorien, Fragen und Ansätze auch für ein Verständnis der Geschichte des östlichen Europas neue Perspektiven eröffnen könne. Die Tagung und der Nachwuchsworkshop nehmen diese Diskussion auf. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Geschichte derjenigen Regionen, die im heutigen Polen, Litauen, Lettland, Estland, Belarus und der Ukraine liegen. Es sollen die Besonderheiten dieser Regionen analysiert und die Anwendbarkeit der Fragestellungen, Ansätze und Theorien (post)kolonialer Studien einer kritischen Reflexion unterzogen werden.
Donnerstag, 23. November 2023
16:45 – 18:45 Uhr Panel: Adaptionen
Moderation: David Feest
Marina Gerber: Decolonial Knowledge’. Myth and Motifs in the East Central European Decolonial Discourse
Jannick Piskorski: Polen A und B in der postkolonialen Theorie und in der Popkultur
Anton Liavitski: Zentrum und Peripherie. Stadt-Dorf-Gefälle im politischen Diskurs Weißrusslands (1990-1995)
Das vollständige Programm finden Sie unter: https://www.ikgn.de/veranstaltungen/die-fliessenden-grenzen-des-kolonialismus.html